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FAQ

Warum Bike Test Aachen vertrauen?

Erfahrungen in allen Bereichen der Sicherheits- und Prüftechnik wurden während der 20-jährigen Zusammenarbeit und Mitarbeit am Institut Maschinenelemente (Prof. v. d. Osten-Sacken) TU-Aachen gesammelt. 

Unzählige dynamische Lebensdauerprüfungen im Auftrag vieler namhafter Fahrradhersteller / Importeure - wurden in dieser langjährigen Tätigkeit an der TU-Aachen - durchgeführt. 

Darüber hinaus gehören Kenntnisse bezüglich der Rechtslage ebenso zum “know-how” der Firma BIKE TEST AACHEN.​

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Was ist  die HCF (High Cycle Fatigue) Prüftechnik?

Die HCF-Prüftechnik ermöglicht Prüfungen mit hohen Lastspielzahlen. Bei einer Prüffrequenz um 20 Hz können - je nach Steifigkeit des Bauteils - über 1 Million Lastwechsel pro Tag erreicht werden.

Die Prüfmaschine arbeitet nach dem Resonanzprinzip. Es arbeitet nicht nahe der Resonanz des Prüflings, sondern nahe der Resonanz des gesamten Prüfsystems.

Die Durchführung der Lebensdauerprüfung gemäß geeigneter Prüfbedingungen oder nach den gängigen Standards (DIN-EN, ISO, NF, JS..) ist somit schnell, exakt, zuverlässig und KOSTENGÜNSTIG durchführbar.​​ ​

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Wie werden die Fahrräder/Fahrrad Komponenten getestet?

Nach DIN EN Normen oder nach härteren Kriterien nach Wunsch.  

Mit HCF (High Cycle Fatigue) und MFP (Multi Force Pulser) Prüftechnik.

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Was ist  die MFP (Multi Force Pulser) Prüftechnik?

(MFP) Multi Force Pulser - Diese neue Technik mit mehrachsiger Krafteinleitung gestattet beim Fahrrad die "realitätsnahe Simulation" von komplexen Betriebslasten.

Die "Betriebslasten-Simulation" im Zeitraffer-Test ist für komplette PKW längst Stand der Technik.

Mit dem - bereits im Jahre 2000 - an der T.U. Aachen entwickelten MFP ist diese Methode (nun) auch für Komplett-Fahrräder möglich. Hierbei werden am fertigmontierten Fahrrad alle sicherheitsrelevanten Bauteile gleichzeitig und über einen PC gesteuert in ihrer jeweiligen Einspannung getestet.

Das Vorgehen ist dabei identisch mit dem der Automobilindustrie.

Mit verschiedenen Fahrradtypen (BMX - City - Kinderrad - MTB - Rennrad - Trekking) und verschiedenen Fahrern wurden entsprechend dem Einsatzgebiet dieser Räder typische Strecken abgefahren und die Betriebslasten ermittelt. Diese wurden anschließend in einem PC verdichtet, d.h. nur die schädigenden Anteile der Belastungen wurden gezählt, nicht schädigende Anteile umgerechnet. Mit einer speziellen Software wurden daraus verschiedene Belastungsabläufe am MFP durchgeführt.

Somit sind nun Fahrstrecken von 10.000 Kilometer in etwa 3 bis 5 Tagen zu simulieren.

Diese auf wissenschaftlichen Methoden beruhende Simulation hat dabei keinerlei Nachteile bezüglich der Lebensdauervorhersage, wenn Korrosionseinflüsse auf anderer Weise berücksichtigt werden. Eine 1 zu 1 Nachfahrt der Betriebslasten ist aus zwingenden technischen Gründen unmöglich, auch wenn (oftmals) gegenteiliges behauptet wird.

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Warum Sicherheitsprüfungen nach härteren Kriterien machen?

Prüfungen nach DIN EN Normen sind kein ausreichendes Kriterium für 10 Jahre Benutzung (Vorgabe §30 StVZO) und Sicherheit (Stand von Wissenschaft u. Forschung) bezüglich der 10-Jährigen Haftung entsprechend Produkthaftungs-Gesetz (ProdHG) bis 75.000.000 € pro Schaden. 

Sicherheitsprüfung nach härteren Kriterien (wie beispielsweise die von Prof. v. d. Osten-Sacken - RWTH Aachen entwickelten) sowie eine laufende statistisch nachvollziehbare Produktion und Qualitätskontrolle sind ein ausreichendes Kriterium für 10 Jahre Benutzung (Vorgabe §30 StVZO) und Sicherheit (Stand von Wissenschaft u. Forschung) bezüglich der 10-Jährigen Haftung entsprechend ProdHG bis 75.000.000 € pro Schaden. 

Vor Gericht kann sich der Hersteller nach dem ProdHG NUR DANN ENTLASTEN, WENN ER ALLES NACH DEM STAND VON WISSENSCHAFT UND TECHNIK MÖGLICHE GETAN HAT, UM SICHERHEIT HERZUSTELLEN.

​VORSÄTZLICH ODER FAHRLÄSSIG UNTERLASSENE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN DER GESCHÄFTSLEITUNG KÖNNEN NICHT NUR DEN VERSICHERUNGSSCHUTZ DER FIRMA GEFÄHRDEN, SONDERN SIE KÖNNEN UNTER UMSTÄNDEN AUCH FÜR ALLE GESCHÄFTSFÜHRER STRAFRECHTLICH RELEVANT WERDEN.​

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Was testen Sie?

Rahmen, Gabeln, Lenker, Vorbauten, Sattelstütze, Bremsen, Komplette Fahrräder, Laufräder. 

Prüfungen anderer Fahrradkomponenten (z.B.: Antrieb, Pedale, Sattel) sowie Zubehör- und Anbauteile (z.B: Gepäckträger) können ebenfalls kostengünstig und schnell durchgeführt werden. 

Tests von kompletten Kinder-Fahrrädern, Tandems oder BMX-Rädern sind nach Absprache kurzfristig möglich.

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Testen Sie auch Elektrofahrräder (E-Bikes)?

Ja, wir testen auch Elektrofahrräder (E-Bikes).

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Berücksichtigen die Tests unterschiedliche Radfahrertypen?

Ja ​​

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Sind Sie verantwortlich, wenn es ein Problem mit einem getesteten Fahrrad gibt?

Nein, wir sind nicht verantwortlich für Probleme mit einem getesteten Fahrrad, da wir ausschließlich die Prüfungen gemäß den vereinbarten Prüfbedingungen oder geltenden Normen durchführen. Die Verantwortung für das Produkt selbst verbleibt beim Hersteller bzw. Auftraggeber.

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Sind Sie verantwortlich bei einem Defekt, Unfall oder Schaden?

Nein, wir sind nicht verantwortlich für Probleme mit einem getesteten Fahrrad, da wir ausschließlich die Prüfungen gemäß den vereinbarten Prüfbedingungen oder geltenden Normen durchführen. Die Verantwortung für das Produkt selbst verbleibt beim Hersteller bzw. Auftraggeber.

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Bieten Sie individuelle Tests an?

Ja, wir machen auch punktuelle einzelne Tests. Diese Tests können nach kundenspezifischen eigenen Prüfkriterien gemacht werden. ​

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Wie kann man Sie kontaktieren?

E-Mail : werner.kistemann@gmx.net oder biketestaachen@gmail.com

Tel. : +49 172 213 88 34

Über das Kontaktformular. 

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